Radevormwald – Das Reformationsjubiläum wird in einer Ausstellung mit 30 großformatigen Posten in A 1 mit modernen, wissenschaftlich fundierten und attraktiv gestalteten Infografiken in der Martini-Kirche, Uelfestraße 15 gezeigt. Der Titel ist die englische Übersetzung von Luthers Satz „Hier stehe ich“. Das Hashtag-Zeichen # weist auf die moderne Form der Kommunikation in den sozialen Netzwerken hin. Denn das Besondere von #Here I stand ist auch die Digitalversion, die weltweit Nutzern per Mausklick zur Verfügung steht.

Quelle: selk-radevormwald

Ausgehend von der Biographie Martin Luthers wird ein Blick in die Zeit vor der Reformation geworfen. Anschließend richtet die Schau ihren Fokus auf die reformatorische Dynamik, die sich nach Luthers Veröffentlichung seiner 95 Thesen gegen den Ablasshandel entspann, und behandelt zentrale Fragen der Reformationsgeschichte. Was war eigentlich das Neue an Luthers Theologie? Was passierte in Wittenberg 1517? Wie verbreitete sich die neue Lehre? Welche Auswirkungen sind bis heute unübersehbar?

Die Ausstellung präsentiert neben den Infografiken auch sieben Großdarstellungen hochkarätiger Museumsobjekte, z. B eine große Ablaßtruhe, Martin Luthers Kutte oder ein Schreibset als 3 D- Druck aus Lutherst Studierstube. Ein weiterer Fokus behandelt die Ausbreitung des Protestantismus weltweit. Nicht zuletzt wird die Frage geklärt, was der Bürgerrechtler Martin Luther King mit seinem Namensvetter, dem deutschen Reformator Martin Luther gemeinsam hat.

Die Ausstellung wird am kommenden Sonntag, 5. März mit einem Gottesdienst in der Martini-Kirche eröffnet. Pastor Johannes Dress predigt über Luthers berühmten Satz auf dem Wormser Reichstag 1521: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir. Amen!“

Eine weitere Besonderheit ist, dass „#Here I stand“ auch als kostenlose App („Actionbound“) zur Verfügung steht, mit der z.B. Kinder und Jugendliche spielerisch eine Rallye durch die Posterausstellung machen können.

Gruppen aus den Radevormwalder Kirchengemeinden, Schulklassen aber auch Einzelpersonen können sich im Gemeindebüro der Martini-Gemeinde (931300) anmelden, um einen Termin zur Besichtigung in der Kirche zu vereinbaren. Die Ausstellung steht bis zum 15. Mai in der Martini-Kirche.

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Veröffentlicht von:

Ann-Christin Haselbach

Ann-Christin Haselbach ist Redakteurin und Kundenberaterin beim ARKM Online Verlag in Gummersbach. Sie unterstützt die Redaktion und berät Neu- und Bestandskunden in allen Angelegenheiten.

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