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Bilanz am Landesleistungsstützpunkt Wipperfürth für die Leichtathletik positiv

Nach Ablauf der olympischen Periode stehen alle Strukturen auf dem Prüfstand. Nicht nur die Spitzenverbände in Deutschland sehen sich mit neuen Konzepten des DOSB und Innenministeriums konfrontiert, auch Landesverbände und ihre Stützpunkte werden einer kritischen Revision unterzogen.

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Quelle: LG Wipperfürth

Bernhard Wald als Stützpunktleiter in Wipperfürth sieht gerade vor dem dringenden Sanierungsbedarf der Kunststoffflächen im Mühlenbergstadion mit Spannung auf die Entscheidung der Leichtathletik-Fachverbände in NRW den Standort Wipperfürth mit dem Prädikat „in besonderem Landesinteresse“ zu versehen. Hierdurch wäre eine finanzielle Unterstützung des Landes NRW bei der Sanierung des Stadions möglich. Mit der Aufnahme von Wipperfürth in das Regionalkonzept der Leichtathletik NRW könnte dann für die nächste olympische Periode eine Förderung funktionieren.

Wald schätzt die Situation aus seiner Sicht positiv ein, da die Leistungsdarstellung der LG Wipperfürth in beiden verflossenen olympischen Perioden im Landesvergleich gegenüber den Mitkonkurrenten blendend ausfällt. Der Leistungsschwerpunkt des Vereins liegt sicher im Stabhochsprung. In den vergangenen Jahren sind allein 5 Aktive in den Bundeskader berufen worden. 4 Deutsche Vizemeistertitel im Jugendbereich und weitere zahlreiche vordere Platzierungen auf nationaler Ebene weisen die hohe Ausbildungsqualität des Standortes aus. Aber auch Spitzenkönner in anderen Disziplinen wie Hochsprung und nicht zuletzt Speerwurf mit Fabienne Schönig haben Wipperfürth international hervorragend vertreten.

Die Kooperation mit dem Bundesleistungsstützpunkt Leverkusen wird schon seit Jahren gelebt und steht nicht nur auf dem Papier. Nach den Herbstferien beginnt für die Spitzenathleten das Techniktraining in der Leverkusener Leichtathletikhalle. Dies ist eine wichtige Vorrausetzung, um einen hohen Leistungsstandard zu entwickeln. Damals, erinnert sich Wald, haben wir Stabhoch noch in der heutigen Voss-Arena trainiert. Da war das Niveau allerdings auch entsprechend bescheidener. Durch unsere Möglichkeit der Hallennutzung in Leverkusen haben auch die anderen Wipperfürther Vereine profitiert, da wir viele Halleneinheiten so zurückgegeben haben. Unser Haupttrainingsstandort ist und bleibt auch im Winter das Stadion neben dem Training in Leverkusen.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche verantwortet die Redaktion Oberberg-Nachrichten. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected] - Redaktionssprechstunde: Mo, Di und Do von 10-12 Uhr.

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