Wiehl / Oberbergischer Kreis – Der AfD Parteitag wurde am heutigen Donnerstag abgesagt. Grund war eine für den AfD Landesvorstand nicht mehr zu verantwortende Bedrohungslage aus dem „Schwarzen Block“ (Anmerk. d. Red.: Linkschaoten, auch als „AntiFa“ bekannt).

AfD Parteitag in Wiehl – Antifa wollte aufmarschieren

In den sozialen Netzwerken konnte man in den letzten Tagen massiv die von Linkspopulisten und Linkschaoten verbreiteten Hassbotschaften sehen. Ähnlich, wie beim letzten AfD Stammtisch im Denklinger Hof, wurde scheinbar wieder das selbe Muster angewandt. Erst gab es von gemäßigten Lokalpolitikern aus dem „linken Spektrum“ eine Beschwerde beim Bürgermeister der Stadt Wiehl, dieser musste sich dann entsprechend äußern und tat sich von den politischen Inhalten distanzieren.

Diese Botschaft verbreitete sich dann dann über die Netzwerke und sorgte für die zeitnahe Planung einer Gegendemonstration. Die Kreispolizeibehörde in Gummersbach vermutete bis zu letzt, dass zirka 1500 Teilnehmer in Wiehl erscheinen würden. Unter diesen Teilnehmern waren Teilnahmebekundungen von Kirchen, Politikern und Küstlern in den sozialen Netzwerken zu finden.

Der angemeldete friedliche Protest war nicht das Problem

Die angemeldete Gegenveranstaltung wäre garantiert nicht das Problem gewesen. Die Friedensbewegungen und üblichen Akteure „gegen Rechtsextreme“ haben in der Vergangenheit immer bewiesen, dass sie ihre Meinung friedlich kundtun können. Leider locken deren Veranstaltungen immer auch die sogenante Antifa an. Diese Linkschaoten – auch als „schwarzer Block“ bekannt – waren auch beim G20 Gipfel in Hamburg zuletzt als Steinewerfer und Gewalttäter gegen Polizeibeamte aufgefallen.

Nach dem sehr großen Wahlerfolg der AfD bei der letzten Bundestagswahl im September 2017 liegen scheinbar die Nerven bei den politischen Gegnern im „linken Spektrum“ blank.

Entsprechend verständlich ist die Absage von AfD Parteichef Martin Renner. Er konnte derzeit „leider“ nicht sagen, wann und wo der Parteitag neu angesetzt wird. Die Polizei war scheinbar für alle Szenarien gut vorbereitet. Oberberg wollte auf seiner Gegendemonstation „bunt“ sein. Warum die oberbergischen Linkspopulisten die „schwarzen Prügelknaben“ dann ausgerechnet in das friedliche Städtchen Wiehl bestellen, wollte den Oberberg-Nachrichten leider keiner beantworten. Schwarz ist leider nicht „bunt“ und mindestens genauso verabscheuungswürdig, wie „Braun“ …

ON bittet auf seiner Facebookseite um Deine Meinung:

  • Sollten sich gerade die SPD, DIE LINKE und Bündnis90/Grüne eindeutiger von der „AntiFa“ distanzieren?
  • Hat Bürgermeister Ulrich Stücker mit seiner eingebrachten persönlichen Meinung zur AfD wirklich als Amtsträger politisch einwandfrei gehandelt? 
  • Wie stehst Du zur AfD? Was stört Dich an der AfD?
  • Darf es wirklich wieder so in Deutschland sein, dass einem politischen Gegner ein Parteitag unmöglich gemacht wird?
  • Was ist sonst noch zu diesem Thema zu sagen?

Hier geht’s zu unserer Oberberg-Nachrichten Facebookseite

ON - Oberberg-Nachrichten | Am Puls der Heimat.

Artikel weiterempfehlen
  • gplus
  • pinterest

Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche

Sven Oliver Rüsche ist parteilos, Herausgeber der Oberberg-Nachrichten und schreibt über Vereine, Menschen, Tourismus und die Wirtschaft. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002.

Kommentare

  1. Dieter Fahrig
    14. Oktober 2017 um 13:42 Uhr

    Die Stadt Wiehl wird von der Diktatur der Linken beherrscht

Ihr Kommentar zum Thema