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VfL reist ersatzgeschwächt nach Lemgo

Zu beneiden ist der Trainer des VfL im Moment wahrlich nicht. Fünf Niederlagen in Folge musste seine Mannschaft einstecken und so rutscht sie immer weiter in den Tabellenkeller. Aber nicht nur Spiele verliert Kurtagic im Moment sondern vor allem auch Spieler. Als wäre nicht schon genug Improvisationsvermögen gefordert, beide Spielmacher zu ersetzten, muss er sich jetzt etwas für die Ausfälle von Vedran Zrnic und Jörg Lützelberger einfallen lassen. Mit der Hilfe von Neuverpflichtungen kann er dabei nicht rechnen. Erst vor zwei Wochen hat Geschäftsführer Frank Flatten Notkäufe ausgeschlossen. Was tun also vor einem Spiel, das man unbedingt gewinnen muss. Zumal man in den nächsten Heimspielen gegen Magdeburg und Berlin sich weniger Chancen ausrechnet, wichtige Punkte zu sammeln. Der TBV Lemgo hingegen hat auch nur eines seiner letzten neun Spiele aus Liga und Pokal gewonnen. Zuletzt wurde die Mannschaft von Dirk Beuchler vom Ligakönig aus Kiel mit 24:36 regelrecht demontiert. Mit nur sechs Punkten steht das Team zudem auf einem Abstiegsplatz und vor dem Spiel gegen den VfL mächtig unter Druck.

„Für uns ist das Heimspiel gegen Gummersbach als direkten Tabellenkonkurrenten ein enorm wichtiges. In diesen Spielen müssen wir punkten“, sagte Dirk Beuchler aber auch in dem Wissen, dass sein Gegner am Samstag das Gleiche vor hat. Bis auf den Langzeitverletzten Patrik Johansson und Hendrik Pekeler, der von Dienstag bis einschließlich Donnerstag wegen Grippe-Symptomen nicht trainieren konnte, stehen dem TBV alle Spieler uneingeschränkt zur Verfügung.

Auf Seiten des Gummersbacher sieht das bekanntlich ganz anders aus. Aber das VfL-Lazarett wird mit nach Lemgo fahren. „Ich will dem Team so helfen, wie ich kann. Gerade moralisch bringt es den Jungs etwas, wenn sie wissen, dass wir hinter ihnen stehen“, so der verletzte Spielmacher Kentin Mahé. So wird am Samstag die Mannschaft mit der größeren Kampfbereitschaft die wichtigen Punkte holen. „Wir müssen mehr Kampfgeist zeigen als im letzten Spiel gegen Flensburg, dann können wir auch in Lemgo etwas Zählbares mitnehmen“, gibt sich der VfL-Trainer trotz allem zuversichtlich. Schließlich hat der Abstiegskampf im Traditionsduell schon begonnen.

Text: Marc-André Schröter, VfL Handball Gummersbach GmbH

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