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Internationale Chirurgen zu Besuch im Sana Krankenhaus

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Radevormwald – Internationale Chirurgen aus Irland und Saudi-Arabien gaben sich vor kurzem im Sana Krankenhaus Radevormwald die Ehre. Bei den Besuchern handelte es sich um Teilnehmer eines Workshops zum Thema „Operieren von Leistenhernien mittels der sogenannten TEP-OP-Technik“ – einem minimal-invasiven Operationsverfahren, das von der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Minimal- invasive Chirurgie des Krankenhauses erstmalig durch deren leitenden Oberarzt Dr. Ulrich Schymatzek angeboten wird. Herr Schymatzek ist seit Januar 2014 am Krankenhaus Radevormwald tätig und besitzt eine ausgewiesene Expertise in der operativen Behandlung von Hernien.

Fast jeder zweite Mann erleidet im Laufe des Lebens einen Leistenbruch. Das weitverbreitete Leiden äußert sich durch eine ungewöhnliche Vorwölbung in der Leistengegend. Beim Leistenbruch, auch Leistenhernie genannt, bilden sich Lücken in der Bauchmuskulatur, die sich – bei ausbleibender Behandlung – als lebensbedrohlich erweisen können. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn sich in der Bruchpforte eine Darmschlinge einklemmt und die Blutversorgung des betroffenen Darmabschnitts unterbrochen wird.

Der leitende Oberarzt Dr. Ulrich Schymatzek (6.v.l.) und Oberarzt Dr. Uwe Schieferbein (2.v.r.) besuchen mit ihren internationalen Gästen am Patientenbett - Foto: Sana Krankenhaus
Der leitende Oberarzt Dr. Ulrich Schymatzek (6.v.l.) und Oberarzt Dr.
Uwe Schieferbein (2.v.r.) stehen mit ihren internationalen Gästen
am Patientenbett – Foto: Sana Krankenhaus

„Eine Operation ist daher unerlässlich“, so Dr. Ulrich Schymatzek, leitender Oberarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Minimal Invasive Chirurgie im Sana Krankenhaus Radevormwald. Leistenhernien werden hier mittels der sogenannten TEP-Technik operiert – einer OP-Methode, die zu den minimalinvasiven Schlüssellochtechniken zählt und sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie für die Patienten besonders schonend ist und der Patient sich wieder schnellstmöglich belasten kann.

„Bei dem Eingriff wird mit Hilfe von Hülsen, sogenannten Trokaren, die über einen circa ein Zentimeter breiten Einschnitt in den Körper eingeführt werden, an der Bruchpforte ein Kunststoffnetz angebracht. Die Bauchhöhle bleibt verschlossen und unberührt. Der Patient kann sich bereits am Tage nach der OP uneingeschränkt Bewegen und ist nach ca. 10-14 Tagen wieder voll körperlich belastbar“, so Schymatzek.

Für die Mediziner aus Irland und Saudi-Arabien hat sich der Besuch im Sana Krankenhaus auf jeden Fall gelohnt. Im Rahmen des Workshops konnten sie dem leitendem Oberarzt und seinem Team beim Operieren im OP über die Schulter schauen und sich am Tag danach während der Visite auf der chirurgischen Station im Gespräch mit den frisch operierten Leistenhernien-Patienten von deren nahezu beschwerdefreien Zustand überzeugen.

„Die gewonnenen Einblicke in die TEP-OP-Technik hat bei unseren Kollegen aus Irland und Saudi-Arabien einen bleibenden Eindruck hinterlassen, so dass sie diese Technik auch in ihren Kliniken einführen werden“, so Schymatzek. Aber nicht nur das: Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Mediziner aus der Ferne auch von der familiären, dem Heilungsprozess der Patienten förderlichen Atmosphäre des Sana Krankenhauses Radevormwald.

Für den leitenden Oberarzt war der Workshop, der in dieser Form erstmals am Sana Krankenhaus Radevormwald durchgeführt worden ist, ein voller Erfolg. Der Facharzt für allgemeine Chirurgie, Viszeralchirurgie und spezielle Viszeralchirurgie möchte Workshops dieser Art künftig öfters anbieten, auch um das Renommee des Sana Krankenhauses auf diesem Wege überregional weiter auszubauen. Für den Mai ist bereits der nächste Workshop mit Chirurgen aus Panama geplant.

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