Am Samstag, dem 08.04.2017, war es endlich soweit: Das neue Einsatz- und Ausbildungszentrum der DLRG in Wipperfürth konnte eingeweiht werden. Die Feier fand am Samstag ab 15:00 Uhr statt. Eingeladen waren neben den Mitgliedern des Vereins viele andere Hilfsorganisationen, alle Spender und Sponsoren und alle interessierten Bürger. Der Landrat Jochen Hagt, Bürgermeister Michael von Rekowski und stellvertretende Bürgermeisterin und Landtagskandidatin Regina Billstein haben ihre Grußworte an die Gäste gerichtet. Auch Willibert Pauls, ne Bergische Jung, stand auf der Bühne um seine Glückwünsche lustig verpackt zu überbringen.

Quelle: DLRG Wipperfürth

Besondere geehrt wurden Volker Günther, Vizepräsident Technik der DLRG Landesverband Nordrhein, und Jonas Biesenbach, Schatzmeister der Ortsgruppe. Die Vorsitzende Heike Radder dankte den beiden für ihren herausragenden Einsatz bei der Errichtung der Halle. Als Anerkennung wurden die beiden auf einer Plakette in der Halle verewigt. Die knappen finanziellen Mittel des Vereins, der sich ausschließlich aus Spendengeldern finanziert, zwangen uns zu viel Eigenleistung, berichtete Radder weiter. Viele Tausend ehrenamtliche Arbeitsstunden waren notwendig. Zunächst sollte noch je geleistete Stunde erfasst werden, aber bei gut 3000 Stunden wurde die Liste nicht mehr weiter geführt.

Quelle: DLRG Wipperfürth

Für die Verpflegung bei der Einweihungsfeier sorgte der Verpflegungstrupp der Ortsgruppe. Mit der Feldküche wurden über 200 Portionen Gulaschsuppe sowie vegetarische Käse-Lauch Suppe gekocht. Nachdem man sich dort oder bei Kuchen gestärkt hatte, konnte das Einsatz- und Ausbildungszentrum besichtigt werden. Neben dem Einsatzfahrzeug „Gerätewagen Wasserrettung“ und dem Motorrettungsboot wurde auch der frisch restaurierte Unimog ausgestellt. Dieses Fahrzeug soll zukünftig primär die Feldküche ziehen. Während die Eltern das Schulungs- und Ausbildungsmaterial bestaunten, konnten die Kinder die Hüpfburg hinter der Halle bespielen.

Quelle: DLRG Wipperfürth

Drei Jahre Bauzeit waren notwendig um die Halle mit sehr viel Eigenleistung zu erbauen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Hinter den zwei großen roten Toren ist genug Platz für beide Einsatzfahrzeuge und das Motorrettungsboot. Außerdem kann jeder Rettungsschwimmer seine Einsatzkleidung in einem persönlichen Spind hinter den Fahrzeugen lagern. Das garantiert kurze Wege und damit schnelle Ausrückzeiten, wenn es in, an oder auf den Gewässern im Oberbergischen Kreis zu einem Einsatz kommt. Natürlich sind auch zwei Toiletten, eine sogar mit Dusche, in dem gut 120 Quadratmeter großen Gebäude vorhanden. Die DLRG Bezirk Oberbergischer Kreis kann die Halle für Schulungen und Ausbildungen nutzen.

Quelle: DLRG Wipperfürth

Ein großer Dank geht an alle Spender, die finanziell ihren Beitrag geleistet haben, sowie an alle Helfer die tatkräftig mit angepackt haben. Nur durch diese Hilfe war es dem Verein möglich dieses Bauprojekt zu realisieren. Auf diese Leistung will sich der Verein aber nicht ausruhen – neue Projekte warten schon: Das Einsatzfahrzeug, immerhin Baujahr 1986, soll mittelfristig ausgetauscht werden und auch ein wendiges, sogenanntes Hochwasserboot für die Gewässer im Oberbergischen Kreis wird dringend benötigt. Spender und Helfer die sich beteiligen wollen finden weitere Informationen auf der Homepage: www.wipperfuerth.dlrg.de

Quelle: DLRG Wipperfürth

Quelle: DLRG Wipperfürth

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Quelle: DLRG Wipperfürth

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Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Oberberg-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@oberberg-nachrichten.de

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