Mit einer Wanderung mit anschließendem Grillbuffet im Waldhotel „Tropfsteinhöhle“ hat sich die Seniorenstelle der Stadt Wiehl „Oase“ bei ihren ehrenamtlich engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedankt.

Zuerst ging es zu Fuß von der Tropfsteinhöhle nach Schloss Homburg, wo eine kleine Stärkung in Form von Kaffee und Kuchen auf die Wanderer wartete. Danach ging es frisch gestärkt durch den Wald zurück zur Tropfsteinhöhle.

Beim leckeren und üppigen Grillbuffet wurde dann ausgiebig erzählt, diskutiert und gelacht.

Foto: Stadtverwaltung Wiehl

Die OASe besteht seit 28 Jahren und bereits die ersten Aktivitäten zielten auf Beteiligung und Mitgestaltung der Bürger, aus der Überzeugung, dass nur Arbeit MIT und nicht nur FÜR Senioren sinnvoll, tragfähig und nachhaltig ist.

Viele Angebote und Gruppen bestehen seit vielen Jahren und wären ohne die Mitarbeit der Ehrenamtlichen nicht möglich. Ca. 100 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „tummeln“ sich in den unterschiedlichsten Projekten.

Mittlerweile sind eine Reihe von anspruchsvollen Hilfs- und Betreuungsprojekten entstanden, die viel Zeit, Engagement und Sachkenntnis der Ehrenamtler erfordern, wie das zweimal wöchentlich stattfindende wöchentliche Mittagessen, die „Zeitschenker“, die Betreuung dementiell Erkrankter im „Café-Zeit“, die Zeitschrift „Info-OASe“ oder die Lesepaten in Grundschulen und Kindergärten.

Darüber hinaus ist mit „BieNe“ (Bielsteiner Netzwerk) eine völlig neue Form der Ehrenamtlichkeit entstanden: Nicht die hauptamtlichen Kräfte entwickeln das Projekt und suchen dafür Freiwillige, sondern die OASe stellt die Weichen für Engagement durch Sicherung des Rahmens (Ausbildung, Räume, Sachausstattung) um dann zu sehen, welche Aktivitäten entstehen. Aus diesem Ansatz sind die erstaunlichsten Angebote entstanden, wie die Singgruppe, die Computer-Fragestunde, Tanzgruppen oder die Gruppe „aktiv 55+ – Gemeinsame Freizeit“.

Aber egal ob Hilfs-, Betreuungs-, Freizeit- oder Kulturangebot, für die Vielfältigkeit der Arbeit ist jeder gleich wichtig.

Jeder Ehrenamtliche entscheidet selbst, wieviel Zeit und Engagement er investiert: Die Gesellschaft, die Stadt, das Gemeinwesen braucht sie alle. Und zwar nicht nur aus Gründen der Kostenersparnis, sondern weil jeder Einzelne mit seinem Engagement das Leben reicher, bunter, abwechslungsreicher und sicherer macht – für sich selbst und für andere.

Selbstverständlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit, sich in der OASe zu engagieren, ob nun in bestehenden Aktionen oder bei der Initiierung neuer Angebote!

Quellennachweis: Stadtverwaltung Wiehl

ON - Oberberg-Nachrichten | Am Puls der Heimat.

Artikel weiterempfehlen
  • gplus
  • pinterest

Veröffentlicht von:

Ihr Kommentar zum Thema