Schon die Ägypter, Römer und die alten Griechen haben in der Antike mit Ringen die Ehe besiegelt. Im Römischen Reich war sogar per Gesetz geregelt, wer sich mit Ringen schmücken durfte. Im Laufe der Zeit hat sich der Ring nicht nur als Zeichen von Reichtum durchgesetzt, sondern stand auch für das Versprechen ewiger Liebe zwischen zwei Menschen. An der Symbolik hat sich bis heute nicht viel geändert, aber die Ringe haben einen gewaltigen Wandel erlebt.

Schlicht und ohne Stein

Forscher sind sich dahingehend einig, dass sowohl Mann als auch Frau im Mittelalter nach der Verlobung einen schlichten Ring ohne Verzierung oder Steine trugen. Die Unterscheidung zwischen Verlobungs- und Eheringen wurde erst viel später zum Ende des Mittelalters geboren. Fortan schmückte man sich nach der Verlobung mit einem Ring, der mit einem Edelstein verziert war, während die Eheringe aus schlichtem Eisen waren und ganz ohne Schmuck daherkamen.

Sichtbare Unterschiede

Foto: Myriams-Fotos / pixabay.com

Auch heute legen viele Menschen noch Wert auf einen sichtbaren Unterschied zwischen Verlobungs- und Ehering, wobei es wieder der Verlobungsring ist, der gerne ein bisschen üppiger ausfallen und reich verziert sein darf. Glücklicherweise hat sich bei den verwendeten Materialien eine Menge getan und Eheringe sind heute in vielen unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Im Onlineshop von Christ kann man sich mit dem Trauringkonfigurator sogar seine eigenen Traumringe selbst entwerfen und sich selbst ein bisschen wie ein Schmuckdesigner fühlen. Mit dem Groupon Angebote für Christ wird es dann auch nicht ganz so teuer.

Links oder rechts – alles eine Frage des Geschmacks

Die Tradition, den Ehering und den Verlobungsring auf dem linken Ringfinger zu tragen, hat sich in den meisten Ländern durchgesetzt. In der Antike ging man davon aus, dass vom linken Ringfinger eine Vene, die „Vena Amoris“ direkt zum Herzen führt. Heute weiß man zwar, dass das Unsinn ist, das hat aber nicht zum Wechsel der Hand für den Ehering geführt – warum auch!?!

In Deutschland geht die Tradition wohl auf die Nibelungensaga zurück, nach der die Liebesader der Germanen von der rechten Hand aus zum Herzen führt.

Dieser Artikel Der Ring als Symbol unendlicher Liebe stammt vom ARKM-Wirtschaftsmagazin: Mittelstand Nachrichten.

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