Ein volkstümlicher Spruch lautet: „Wer nicht wirbt, der stirbt.“ Die Praxis bestätigt diese Theorie, denn vor allem Unternehmen, die nur sehr wenig in die Werbung investieren, klagen mit wenigen Ausnahmen schnell über sinkende Kundenzahlen. Aber ein Blick auf aktuelle Statistiken zeigt, dass sich die Medien stark verändern, die von den Werbetreibenden bevorzugt verwendet werden.

Online Marketing und Mobile Marketing weisen die größten Wachstumsraten auf

Die Statistiken, die vom Zentralverband der Werbewirtschaft regelmäßig veröffentlicht werden, sprechen eine sehr deutliche Sprache. Die Internetwerbung und das Mobile Marketing weisen für das Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von satten 8 Prozent auf. In den drei Jahren zuvor wurden Wachstumsraten zwischen 6,0 und 6,6 Prozent erzielt. Das ist nicht verwunderlich, denn das Internet stellt schon längere Zeit das beliebteste und zugleich umfangreichste Informationsmedium dar. Ein großer Teil der im Internet erzielten Werbeumsätze entfällt auf die Suchmaschinenwerbung und die Bannerwerbung, wobei Google mit der Kombination AdWords und AdSense die mit Abstand größten Umsätze macht. Aber auch die Erstellung hochwertiger Websites lassen sich die Unternehmen ziemlich viel Geld kosten.

In jüngster Zeit kommt dem Social Media Marketing eine kontinuierlich steigende Bedeutung zu. Diese Netwzerke haben gleich mehrere Vorteile. Auf Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. können News besonders schnell und effizient verbreitet werden. Eine sehr große Rolle spielen dabei die sogenannten Influencer. Dabei handelt es sich um Personen, die einen hohen Bekanntheitsgrad und viele Follower in den Social Networks haben. Außerdem können die Social Networks für die Meinungsbildung im Hinblick auf die Reputation eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines ganzen Unternehmens ausgenutzt werden.

Welche Werbemedien müssen in jüngster Zeit Verluste hinnehmen?

Foto: pixabay.com

Für die Werbung im Fernsehen blätterten deutsche Unternehmen im Jahr 2017 knapp 4,6 Milliarden Euro auf den Tisch. Hier werden die Steigerungsraten immer geringer und wiesen 2017 im Vergleich zum Vorjahr gerade einmal noch 0,7 Prozent aus. In den Vorjahren lagen sie zwischen 3,0 und 4,0 Prozent. Bei den Printmedien werden rückläufige Umsätze verzeichnet. Die Verluste bewegen sich je nach Genre der Printmedien zwischen 3,5 und 5,7 Prozent. Die höchsten Verluste bei den Werbeeinnahmen mussten 2017 die Tageszeitungen hinnehmen. Wochen- und Sonntagzeitungen nahmen rund 4,4 Prozent weniger Geld durch Werbeanzeigen ein.

Kinowerbung und Außenwerbung bleiben weiterhin beliebt

Werbung im Kino verzeichnete 2017 ein Plus von 5,2 Prozent, nachdem im Vorjahr ein Minus von 7,2 Prozent eingefahren worden war. Den größten Schub gab es mit 18,1 Prozent bei der Kinowerbung im Vergleich der Umsätze der Jahre … weiterlesen »

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