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Eine humorvolle Hommage an einen Rebellen jüdischer Herkunft

Nümbrecht – Eine Revue zur Ausstellung „Licht und Schatten. Die Weimarer Republik im Oberbergischen“ findet am Freitag, 17. April 2015, um 19:00 Uhr in der Historischen Burgküche auf Schloss Homburg statt. Burkard Sondermeier (Sprecher) und Ulrich Raue (Piano) bieten eine humorvolle Hommage an einen Rebellen jüdischer Herkunft.

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Er war ironischer Bohemien und unerbittlicher Rebell, er scherzte und spielte mit seiner Poesie, war satirisch zupackend wie kaum ein anderer und er hatte großen Humor in schwierigen Zeiten. Die Rede ist von Erich Mühsam (1878-1934), dem Rebell jüdischer Herkunft, der stets ein Außenseiter war – im Kaiserreich, während der Weimarer Republik und erst recht zu Zeiten des Nationalsozialismus. 1934 wurde er im KZ Oranienburg ermordet.

Burkard Sondermeier und Ulrich Raue sorgen mit ihrer Konzertlesung für eine humorvolle Hommage an Erich Mühsam (Foto: Burkard Sondermeier).
Burkard Sondermeier und Ulrich Raue sorgen mit ihrer Konzertlesung für eine humorvolle Hommage an Erich Mühsam (Foto: Burkard Sondermeier).

Burkard Sondermeier und Ulrich Raue widmen sich in ihrem Programm am Freitag, 17. April 2015, um 19:00 Uhr in der Historischen Burgküche auf Schloss Homburg einigen der insgesamt „25 Erbtanten“, die Mühsam einst für seine „Tantologie“ sammelte. Eine für jeden Buchstaben des Alphabetes, von Amalia bis zu Zerlinde. Und er nannte dieses bunte, 1905 in Berlin erschienene Bündel: „Die Psychologie der Erbtante“ als Beitrag zur Lösung der Unsterblichkeitsfrage. Zu den „Tanten“ reichen die Künstler Kompositionen von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Enrique Granados sowie Texte und Gedichte von Erich Mühsam.

Die Zuschauer erwartet ein bunter Reigen, eine Mischung aus Gedichten, Erzählungen, Chansons und Klaviermusik. Oder kurz gesagt: eine humorvolle Hommage an Erich Mühsam. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro. Um eine verbindliche Anmeldung unter 02293/9101-71 oder per E-Mail unter [email protected] wird gebeten. Die Karten können vor Beginn der Veranstaltung an der Museumskasse erworben werden.

Veröffentlicht von:

ARKM-Zentralredaktion
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