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Gummersbach: Verleihung des Erzquell-Förderpreises 2016

  • Chancen für Privatanleger, Leistung von drahtlosen Netzen und ein Regelwerk für die Hackerabwehr
  • Praxisnahe Arbeiten auf hohem wissenschaftlichen Niveau erhielten den Erzquell-Förderpreis

Gummersbach – Bereits zum 19. Mal wurde am Campus Gummersbach der TH Köln der Förderpreis der Erzquell-Brauerei für herausragende Abschluss-Arbeiten der Informatik verliehen. Brauerei-Chef Dr. Axel Haas und Prof. Dr. Hans Ludwig Stahl, stellvertretender Dekan und Koordinator für den Erzquell-Preis, gratulierten den Preisträgern. Dr. Haas sieht den Preis als Nachwuchsförderung in der Region, „von der heimischen Brauerei für den heimischen Campus“. Prof. Stahl stellte in der Feierstunde humorvoll Beispiele für die traditionsreiche Partnerschaft zwischen Bier und Wissenschaft vor.

Den ersten Platz und damit ein Preisgeld von 1.000 Euro konnte sich Nicolas Malte Becker sichern. Der Kölner Master-Student befasste sich in seiner Arbeit mit einer „Chancen-/ Risikoanalyse der Automatisierung von Handelssystemen aus Sicht eines Privatanlegers“. Becker ermittelte, wie Privatanleger aus der steigenden Computerisierung der Finanzmärkte Nutzen ziehen können und welche Risiken ggf. damit verbunden sind. Becker schrieb seine Arbeit im Verbundstudium Wirtschaftsinformatik, einem Gemeinschaftsangebot von TH Köln und FH Dortmund. Das Studienangebot richtet sich an Berufstätige, die sich neben dem Job weiterqualifizieren wollen.

Der zweite Platz (750 Euro) ging an Bastian Böttcher aus Köln für seine Bachelorarbeit zum Thema „Performance-Analyse in drahtlosen Netzen anhand einer virtuellen Testumgebung“. Mit der Simulation von drahtlosen Netzwerken lassen sich mögliche spätere Störungen im Netzbetrieb vermeiden. Herr Böttcher entwickelte für eine Open-Source-Testumgebung eine Erweiterung, mit der sich praxisrelevante drahtlose Vernetzungen simulieren lassen.

v.l. Gruppenbild der Gewinner des Erzquell-Förderpreises 2016: v.l. Prof. Dr. Hans L. Stahl, Bastian Böttcher (2. Platz), Nicolas Malte Becker (1. Platz), Markus Baumgart (3. Platz) und Erzquell-Brauerei-Chef Dr. Axel Haas (Foto:. Fenja Jansen)
v.l. Gruppenbild der Gewinner des Erzquell-Förderpreises 2016: v.l. Prof. Dr. Hans L. Stahl, Bastian Böttcher (2. Platz), Nicolas Malte Becker (1. Platz), Markus Baumgart (3. Platz) und Erzquell-Brauerei-Chef Dr. Axel Haas (Foto:. Fenja Jansen)

Den dritten Platz und ein Preisgeld von 500 Euro sicherte sich der Bachelor-Absolvent Markus Baumgart aus Ruppichteroth mit seiner Arbeit zum Thema „Definition eines Standardregelformats und Entwicklung eines Konverters für Firewall-Regeln“. Firewall-Systeme wehren Angriffe auf Unternehmens-Netze ab. Mit entsprechenden Filterregeln lässt sich der Netzverkehr zwischen zwei Netzen kontrollieren und steuern. Baumgart hat die Syntax der relevantesten Hersteller analysiert und ein Standard-Regel-Format sowie einen Konverter entwickelt, der die Paketregeln dreier etablierter Hersteller übersetzt.

Veröffentlicht von:

Aline Walter
Aline Walter ist Redakteurin und kaufmännische Mitarbeiterin bei ARKM. Als Reporterin versorgt die Studentin des Medienmanagements sowie der Unternehmensführung die Oberberg-Nachrichten täglich mit aktuellen Nachrichten und Berichten aus der Region.

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