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Terrorgefahr auf Rottland…

…sehe ich noch immer nicht. Obwohl Osama nun tot ist, und wir in NRW ungefähr 100 Leute haben sollen, die jetzt als Terroristen nichts anderes tun als darauf zu lauern, wo, wann und wie oft sie als Selbstmordattentäter endlich in Erscheinung treten können.

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Eine neue Sau wird durch´s Dorf getrieben. Letztlich war´s der Welt unaufgeräumtester Schnellkochtopf Fukushima, davor Ex-Doktor von und zu Guttenberg, davor musste unser aller lieber Guido, die Westerwelle, dran glauben… und morgen, lieber Leser, morgen ist es vielleicht… wer weiß? Vielleicht wieder ein kleiner Nuttenskandal mit Vorstandsvorsitzenden? Oder die Erkenntnis, dass wir schon 2013 ohne Atomstrom auskommen können und das RWE alle Gutachten gefälscht hat?

Osama, sagte Wolfgang Bosbach, hat sich selber den völkerrechtlichen „Kombattantenstatus“ gegeben. Und er war der weltweit meistgesuchte Gauner. Und das also rechtfertigt, dass Marshall Obama mit einer Kommandoaktion auf nicht-amerikanischem Gebiet zuschlägt?

Osama war KEIN im Völkerrecht definierter Kombattant, genausowenig wie Amerika 2001 von Afghanistan angegriffen wurde. Die RAF waren auch keine „Kombattanten“, die IRA nicht, und die ETA auch nicht. Osama war nichts als ein Terrorist, wenn man´s rechtlich betrachtet. Und dem entsprechend hätte er vor Gericht gehört. Aber das ging ja nicht. Das war zu… ahm… zuuu…. das ging eben nicht.

Seit August also weiß man, wo er war. Und die vielleicht am Besten ausgebildete Truppe der Welt, die Navy Seals, waren nicht in der Lage, ihn zu isolieren und fest zu setzen? Damit er dann – rechtssaatlich korrekt – vor ein Gericht gestellt wird? Nein? Diese Gelegenheit, der Welt zu beweisen, dass die USA kein Haufen selbstgerechter Revolverhelden mit Affinität zur „Neuen Weltordnung“ ist, hat man sich also entgehen lassen…. cui bono? Wem nützt es also?

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Allen, denen die Aussagen eines Osama vor Gericht geschadet hätten. Zum Beispiel ein „Ich fand den 11. September ja super, aber ich war´s doch nicht!“, oder ein „O fuck, es tut mir leid. Ich war im Unrecht.“

Ich bin kein Verschwörungsanhänger. Ich bin Realist und seeeehr skeptisch. Und meine ganz persönliche Meinung ist:  Osama ist schon lange tot, nur war jetzt ein guter Zeitpunkt, das auch offiziell so sein zu lassen. Warum auch immer.

Ichwürde so gerne sagen: Amerika, ich wünsche Dir alles Gute.

Aber ich müsste dafür lügen.

 

 

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