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	Kommentare zu: Kommentar: Windkraft ja, aber nicht vor der Haustür	</title>
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	<description>Am Puls der Heimat.</description>
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		Von: Ralf Laurent		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralf Laurent]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 11:51:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wo bin ich denn hier gelandet? Beim Fachblatt für Polemik?

Sehr geehrte Frau Hawellek,

zwar geht es hier um einen Kommentar und da dürfen Sie durchaus Ihre Meinung kundtun, aber von einer Chefredakteurin würde ich mir doch ein wenig mehr Fingerspitzengefühl wünschen.
Menschen, die sich um die Landschaft sorgen in der sie leben, die sich Sorgen um ihren gesunden Schlaf machen, die bewußt in Gegenden leben in denen man bei Immobilienerwerb nicht damit rechnen mußte dort durch (mittlerweile in Studien nachgewiesene) Beeinträchtigungen durch Infraschall ausgesetzt zu werden – diese Menschen in die “ich-bin-gegen-alles-Ecke“ zu stellen, das ist unterste Schublade.

Sie können den Bewohnern der betroffenen Orte – hier geht es im übrigen nicht nur um Oberstaffelbach, sondern auch um Breitewiese und umliegende Orte – sie können diesen Bewohnern doch nicht einfach tumbe Verweigerungshaltung unterstellen. Meine Erfahrung ist da eine ganz andere. Die Mehrheit der Bevölkerung ist eindeutig für die Energiewende, aber es kann doch niemanden überraschen dass in Gegenden, in denen die Orte max. 1 km weit auseinander liegen, sich Widerstand formiert. Die Richtlinien zu den Abstandsregelungen in anderen Europäischen Ländern sprechen da eine ganz deutliche Sprache. Von den USA ganz zu schweigen.

Falls Sie Polemik aber besser verstehen:
Wenn Sie aber wirklich der Meinung sind hier bestehe kein Diskussionsbedarf, wie Sie es ausdrücken, dann machen Sie sich doch bitte auch für den idealen Standort in ca. 360 m Höhe zwischen L321, K41 und B55 stark. Insbesondere da der Standort Homert ja vielleicht nicht genehmigt wird und die Aggerenergie ausdrücklich die Mindestabstände zu Wohngebieten auf 300 m reduziert haben möchte, haben Sie gute Chancen bald ein 200m Windrad in Ihrer Nähe zu haben. Vielleicht sogar mit Schattenwurf (Dico-Effekt) am Abend. Machen Sie sich aber darauf gefaßt, daß Ihre Nachbarn in Liefenroth, Lobscheid, Dieringhausen und Vollmerhausen nicht mehr so freundlich zu Ihnen sein werden.
Weiterhin würde mich interessieren, wie Sie alten Baumbestand wieder neu anpflanzen wollen. Ich würde nämlich gerne eine 50 Jahre alte Eiche auf meinem Grundstück versetzen, damit sie zum einen für meine Kinder erhalten bleibt, zum anderen aber meinen Nachbarn nicht die Sonne nimmt. Das nennt man übrigens Interessenabwägung.

Mit freundlichen Grüßen, ein Leser weniger,
Ralf Laurent]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo bin ich denn hier gelandet? Beim Fachblatt für Polemik?</p>
<p>Sehr geehrte Frau Hawellek,</p>
<p>zwar geht es hier um einen Kommentar und da dürfen Sie durchaus Ihre Meinung kundtun, aber von einer Chefredakteurin würde ich mir doch ein wenig mehr Fingerspitzengefühl wünschen.<br />
Menschen, die sich um die Landschaft sorgen in der sie leben, die sich Sorgen um ihren gesunden Schlaf machen, die bewußt in Gegenden leben in denen man bei Immobilienerwerb nicht damit rechnen mußte dort durch (mittlerweile in Studien nachgewiesene) Beeinträchtigungen durch Infraschall ausgesetzt zu werden – diese Menschen in die “ich-bin-gegen-alles-Ecke“ zu stellen, das ist unterste Schublade.</p>
<p>Sie können den Bewohnern der betroffenen Orte – hier geht es im übrigen nicht nur um Oberstaffelbach, sondern auch um Breitewiese und umliegende Orte – sie können diesen Bewohnern doch nicht einfach tumbe Verweigerungshaltung unterstellen. Meine Erfahrung ist da eine ganz andere. Die Mehrheit der Bevölkerung ist eindeutig für die Energiewende, aber es kann doch niemanden überraschen dass in Gegenden, in denen die Orte max. 1 km weit auseinander liegen, sich Widerstand formiert. Die Richtlinien zu den Abstandsregelungen in anderen Europäischen Ländern sprechen da eine ganz deutliche Sprache. Von den USA ganz zu schweigen.</p>
<p>Falls Sie Polemik aber besser verstehen:<br />
Wenn Sie aber wirklich der Meinung sind hier bestehe kein Diskussionsbedarf, wie Sie es ausdrücken, dann machen Sie sich doch bitte auch für den idealen Standort in ca. 360 m Höhe zwischen L321, K41 und B55 stark. Insbesondere da der Standort Homert ja vielleicht nicht genehmigt wird und die Aggerenergie ausdrücklich die Mindestabstände zu Wohngebieten auf 300 m reduziert haben möchte, haben Sie gute Chancen bald ein 200m Windrad in Ihrer Nähe zu haben. Vielleicht sogar mit Schattenwurf (Dico-Effekt) am Abend. Machen Sie sich aber darauf gefaßt, daß Ihre Nachbarn in Liefenroth, Lobscheid, Dieringhausen und Vollmerhausen nicht mehr so freundlich zu Ihnen sein werden.<br />
Weiterhin würde mich interessieren, wie Sie alten Baumbestand wieder neu anpflanzen wollen. Ich würde nämlich gerne eine 50 Jahre alte Eiche auf meinem Grundstück versetzen, damit sie zum einen für meine Kinder erhalten bleibt, zum anderen aber meinen Nachbarn nicht die Sonne nimmt. Das nennt man übrigens Interessenabwägung.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen, ein Leser weniger,<br />
Ralf Laurent</p>
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